Warum gehen kreatives denken fördert
Wenn wir eine (kreative) Lösung für ein Problem suchen, fixieren wir unser Problem vor unserem geistigen Auge. Wir sind ganz nah dran und denken aus geringer Entfernung verschiedene Möglichkeiten durch, kombinieren und wägen ab.
Kreative Ideen entstehen oft aus der wilden Kombination verschiedener Elemente und Möglichkeiten. Wenn wir “nah dran” sind an einem Problem sehen wir nicht viel Außenrum und die Ideen, die daraus entstehen sind sozusagen aus einem sehr kleinen Topf zusammengezimmert. Schaffen wir es, einen Schritt zurück zu gehen und mehr in unser Blickfeld zu lassen, kann es uns gelingen, eine größere Spannweite an Aspekten zu kombinieren und so viel kreativere Lösungen zu finden.
Hier kommt das Gehen ins Spiel. Wenn du dich bewegst sagt dein Gehirn “Hey, ich kann mich nicht mehr so stark auf dieses Problem konzentrieren - ich muss jetzt diesen Körper sicher durch die Gegend steuern” - und schaltet braucht einen Teil deines Gehirns für die Steuerung und Koordination. So kannst du dich nicht mehr nur auf diese eine Sache verkrampfen und dein Gehirn “lässt locker”. Hier springt das “Default Mode Network” an - der Modus deines Gehirns, in dem du entspannst. Wenn du nun dein Problem immer wieder andenkst, kommst du in diesen kreativen Zustand zwischen tun und lassen, der optimale Bedingungen für neue Ideen schafft.
Zudem bringt es Vorteile, dich frei in der Gegend zu bewegen, da du hier neue Impulse aus deinem Umfeld bekommst, die du in deinem Problemlösungsthematik mit abwägst.